Ratgeber für Artists & Studios
Tattoo-Portfolio erstellen: so geht’s
Ein gutes Tattoo-Portfolio zeigt wenige, aber deine besten Arbeiten in deinem Stil, möglichst auch verheilt, und macht es leicht, dich anzufragen. Dazu gehören einheitliche, ehrliche Aufnahmen und die Erlaubnis deiner Kundschaft für jedes Bild.
Hier erfährst du, was ein Portfolio zeigen sollte, wie du auswählst und wie du es Schritt für Schritt aufbaust.
Von Inkmirra · Stand: 1. November 2026 · 3 Min. Lesezeit

Was ein Portfolio zeigen sollte
Deinen Stil
Wer dein Portfolio öffnet, sollte schnell sehen, wofür du stehst: Fineline, Traditional, Realismus oder etwas ganz Eigenes.
Verheilte Arbeiten
Frisch gestochen wirkt fast jedes Tattoo kräftig. Verheilte Bilder zeigen, wie deine Arbeit auf Dauer aussieht.
Große Stücke vollständig
Sleeves und Rückenstücke wirken erst im Ganzen. Ausschnitte zeigen nicht, wie das Motiv um den Körper läuft.
Die Platzierung
Zeig, wo das Tattoo sitzt. So können sich Interessierte vorstellen, wie es am eigenen Körper wirkt.
Wie man dich erreicht
Stadt, Studio, Instagram und ein Link zur Terminanfrage gehören an eine sichtbare Stelle.
Auswählen: Qualität vor Menge
Lieber wenige starke Arbeiten als viele durchschnittliche. Sortiere nach Stil, nimm Arbeiten heraus, die nicht mehr zu dir passen, und halte das Portfolio aktuell.
Zeig vor allem, was du künftig öfter stechen möchtest. Ein Portfolio zieht eher die Anfragen an, die es zeigt.
Gute Aufnahmen
Gleiches Licht, gerader Winkel, keine Filter: Einheitliche Bilder wirken professionell und ehrlich. Typische Probleme sind Spiegelungen auf der Haut und Verzerrung an runden Körperstellen.
Ratgeber: Tattoo fotografieren ohne Spiegelung →Einwilligung der Kundschaft
Ein Tattoo-Foto zeigt einen Körper. Frag deshalb vor dem Veröffentlichen um Erlaubnis, halte sie fest und respektiere es, wenn jemand sie zurückzieht. Gesichter und andere erkennbare Merkmale lässt du am besten aus dem Bild.
Bei Inkmirra ist das eingebaut: Ins Portfolio kommt eine Arbeit nur, wenn die Besitzerin oder der Besitzer eingewilligt hat. Wird die Einwilligung widerrufen, verschwindet die Arbeit. Name und E-Mail der Kundschaft erscheinen nie öffentlich.
Dieser Ratgeber ersetzt keine Rechtsberatung.
Wo dein Portfolio zu sehen sein sollte
Instagram und andere Netzwerke
Gut für Reichweite. Bilder werden aber oft beschnitten und gehen im Feed schnell unter.
Eigene Website
Dein Ort, deine Reihenfolge. Ein Portfolio-Widget lässt sich in eine bestehende Seite einbauen.
Verzeichnisse
Profile in Artist-Verzeichnissen helfen Menschen, die nach Stil und Stadt suchen.
Schritt für Schritt mit Inkmirra
Profil anlegen
Profilname, Stile, Stadt, Links zu Instagram und Terminbuchung.
Arbeiten scannen
Am besten verheilt bei der Nachkontrolle, frisch geht auch. Etwa 30 Sekunden Video reichen.
Einwilligung holen
Deine Kundschaft übernimmt das Tattoo und gibt es für dein Portfolio frei.
Zeigen
Auf deiner Profilseite mit Galerie und 3D-Fotobuch, im Artist-Verzeichnis und per Widget auf deiner Website.
Häufige Fragen zum Tattoo-Portfolio
Wie viele Arbeiten gehören in ein Tattoo-Portfolio?
Eine feste Zahl gibt es nicht. Wenige starke Arbeiten in deinem Stil wirken besser als viele durchschnittliche. Halte die Auswahl aktuell.
Soll ich frische oder verheilte Tattoos zeigen?
Am besten beides. Verheilte Arbeiten zeigen, wie deine Tattoos auf Dauer aussehen, frische Bilder kannst du ergänzen.
Brauche ich die Erlaubnis meiner Kundschaft?
Frag vor dem Veröffentlichen um Erlaubnis und halte sie fest. Bei Inkmirra kommt eine Arbeit nur mit Einwilligung ins Portfolio, und sie lässt sich widerrufen. Dieser Ratgeber ersetzt keine Rechtsberatung.
Brauche ich eine eigene Website?
Nicht unbedingt, aber sie gehört dir. Mit Inkmirra bekommst du eine Profilseite und kannst dein 3D-Portfolio zusätzlich per Widget in eine bestehende Website einbauen.
Was kostet ein 3D-Portfolio bei Inkmirra?
Testen kannst du kostenlos mit bis zu 3 Arbeiten im Portfolio. Die Tarife für Artists und Studios stehen auf der Preisseite.