Ratgeber für Tattoo-Fans

Cover-up vorbereiten: Referenzen sichern

Vor einem Cover-up oder Nachstechen helfen deinem Artist klare, unverzerrte Aufnahmen des alten Tattoos: eine Gesamtansicht, Nahaufnahmen der dunklen Stellen, die Seiten und ein Größenbezug. Am meisten zeigt ein 3D-Scan, weil er das Motiv rundum und im Verlauf um den Körper festhält.

Sichere die Aufnahmen vor dem Beratungstermin und behalte eine eigene Kopie, auch als Erinnerung an das alte Motiv.

Von Inkmirra · Stand: 1. November 2026 · 2 Min. Lesezeit

Traditional-Tattoo an der Wade: Dolch durch eine Rose mit Banner „FOREVER“ als 3D-Modell eines Beins (Demo)
Old-School-Motiv an der Wade in 3D (Demo-Modell)

Warum Referenzen vor dem Termin?

Ein Cover-up wird um das alte Tattoo herum geplant. Je besser dein Artist Linien, dunkle Flächen und Größe kennt, desto konkreter wird die Beratung. Nach dem Termin ist das alte Motiv nicht mehr zu sehen.

Wie das neue Motiv aussieht, entscheidest du gemeinsam mit deinem Artist. Dieser Ratgeber hilft bei der Vorbereitung.

Checkliste: diese Aufnahmen helfen

  • Eine Gesamtansicht, gerade von vorn, mit etwas Haut drumherum
  • Nahaufnahmen von dunklen Flächen, dicken Linien und Schriftzügen
  • Seitenansichten, wenn das Tattoo um Arm, Bein oder Rippen läuft
  • Ein Größenbezug, zum Beispiel ein Lineal neben dem Tattoo
  • Weiches Licht ohne Blitz und ohne Spiegelung
  • Ein 3D-Scan, der alles rundum zeigt

Was du dazu notieren kannst

  • Wann und wo das Tattoo gestochen wurde
  • Ob es schon einmal nachgestochen oder behandelt wurde, etwa per Laser
  • Was dir am alten Motiv wichtig ist und was auf keinen Fall bleiben soll
  • Ideen und Referenzbilder für das neue Motiv

Schritt für Schritt vor dem Cover-up

  1. Tattoo anlegen

    Titel, Körperstelle, Stil und Datum eintragen.

  2. Scannen und fotografieren

    Etwa 30 Sekunden Video rundum, dazu Nahaufnahmen nach der Checkliste.

  3. Mit dem Artist teilen

    Per Link, den du befristen und jederzeit beenden kannst.

  4. Danach erneut scannen

    Nach dem Termin den neuen Stand mit demselben Tattoo verknüpfen und vorher mit nachher vergleichen.

Nachstechen und Touch-up

Auch vor einem Touch-up lohnt sich ein Scan: Du siehst später, was sich verändert hat, und kannst alten und neuen Stand überblenden. Ob und wann nachgestochen wird, entscheidest du mit deinem Artist.

Ratgeber: Tattoo über die Jahre festhalten →

Wichtig

Vor einer Laserbehandlung

Halte fest, wie dein Tattoo vor dem ersten Termin aussieht. Zur Behandlung selbst beraten dich Fachleute, Inkmirra gibt dazu keine Ratschläge.

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Häufige Fragen zum Cover-up

Welche Aufnahmen braucht ein Artist für ein Cover-up?

Hilfreich sind eine Gesamtansicht gerade von vorn, Nahaufnahmen dunkler Flächen und Linien, Seitenansichten und ein Größenbezug, alles bei weichem Licht ohne Spiegelung. Ein 3D-Scan zeigt das Tattoo zusätzlich rundum. Was genau gebraucht wird, sagt dir dein Artist.

Warum ein 3D-Scan statt nur Fotos?

Fotos verzerren Tattoos an runden Körperstellen. Im 3D-Modell sieht dein Artist das Motiv von allen Seiten, auch dort, wo es um den Körper läuft.

Kann ich das alte Tattoo nach dem Cover-up noch ansehen?

Ja, wenn du es vorher festgehalten hast. Bei Inkmirra bleibt der Scan privat in deinem Konto, und du kannst alten und neuen Stand vergleichen.

Wie teile ich die Referenzen mit meinem Artist?

Per Link, zum Beispiel über WhatsApp oder E-Mail. Den Link kannst du befristen, erneuern oder beenden.

Hilft Inkmirra bei der Entscheidung zwischen Cover-up und Laser?

Nein. Inkmirra dokumentiert nur. Beraten lässt du dich von deinem Artist, bei einer Laserbehandlung von Fachleuten.